Gemeindewappen Hochspeyer

Partnerstadt

Blick auf Leutenberg
Blick auf Leutenberg

 

 

 

 

 

 

 

Die Gemeinde Hochspeyer und die Stadt  Leutenberg, Teil der Einheitsgemeinde Stadt Leutenberg im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt/ Thüringen pflegen seit vielen Jahren partnerschaftliche Beziehungen.

 

Daten der Partnerschaft:

Partnerschaft mit unterzeichneter Urkunde seit 16. Mai 1992

Ältestes Haus Leutenberg
Ältestes Haus Leutenberg

Einwohnerzahl der Einheitsgemeinde Leutenberg:  2215

Informationen über Leutenberg:  www.leutenberg.de

Kontakt:                                       info@leutenberg.de

 

Zustandekommen der Partnerschaft

Die verantwortlichen Kommunalpolitiker der Ortsgemeinde Hochspeyer suchten in der Zeit unmittelbar nach der „Wende im Osten Deutschlands“ nach einer Partnergemeinde im neuen wieder entstandenen Land Thüringen, um Ihren Beitrag zum Zusammensein der beiden ehemaligen deutschen Staaten zu leisten.

Am 15. und 16. August 1991 weilte eine Delegation von 6 Personen der Ortsgemeinde Hochspeyer mit dem damaligen Bürgermeister Peter Niederberger an der Spitze in der Stadt Leutenberg, um erste Kontakte für eine Gemeindepartnerschaft auf offizieller Ebene zu knüpfen. Im Gegenbesuch weilte eine Delegation von 5 Stadtverordneten der Stadt Leutenberg mit dem damaligen Bürgermeister Dieter Ziermann an der Spitze Anfang Oktober in Hochspeyer. Während des Besuches in Hochspeyer hatten die Leutenberger am Vorabend des 3. Oktober 1991 (Tag der Deutschen Einheit) die Gelegenheit zu Gesprächen mit Gemeindevertretern aus Hochspeyer und  Vorsitzenden Hochspeyerer Vereinen.

An diesem Abend lernten sich auch Phillip Stuhfauth, damaliger Vorsitzender der Ortsgruppe des Pfälzerwald-Vereins Hochspeyer und Dieter Ludwig aus Leutenberg kennen, der nach der Wende eine Wandergruppe ins Leben gerufen hatte, aus der am 09. Mai 1992 die Ortsgruppe des Thüringerwald-Vereins e. V. hervorging. Zwischen den beiden Wandervereinen gab es in den zurückliegenden Jahren Kontakte vielfältiger Art. In den Tagen in Hochspeyer, in den darauffolgenden Wochen, Monaten und Jahren entstanden partnerschaftliche und freundschaftliche Beziehungen zwischen den Hochspeyerern und Leutenbergern in der vielfältigsten Weise.

Die Bandbreite der Beziehungen reicht von persönlichen Freundschaften über Kontakte zwischen Parteien und Vereinen bis hin zu offiziellen Beziehungen zwischen den Vertretungen beider Kommunen. Die Partnerschaft zwischen der Ortsgemeinde Hochspeyer und der Stadt Leutenberg wurde in einer Urkunde besiegelt, deren Unterzeichnung am 16. Mai 1992 durch die beiden damaligen Bürgermeister Peter Niederberger Hochspeyer und Dieter Ziermann Leutenberg im Rathaussaal erfolgte. Über 50 Personen von Hochspeyer waren damals in Leutenberg zu Gast.

Am Samstag, dem 26. September 1992, erfolgte in einer Abendveranstaltung in der Grillhüttein Hochspeyer unter Anwesenheit von über 80 Leutenbergern die Aushändigung der Partnerschaftsurkunden zwischen dem Bürgermeistern als endgültige Besiegelung der Partnerschaft.

 

Die Partnerschaft lebt

Zwischen Hochspeyerern (Pfälzer) und Leutenbergern (Thüringer) gibt es einer Vielzahl von ganz persönlichen Kontakten und Freundschaften, die in den meisten Fällen durch jährliche Besuche erhalten werden.

Vielfältig und nach wie vor intensiv sind die Kontakte zwischen Vereinen und Gruppierungen:

2012_20 Jahre Partnerschaft_ in Hochspeyer
2012_20 Jahre Partnerschaft_ in Hochspeyer

Beispiele dafür sind:

  • die Wanderfreunde aus beiden Vereinen (PWV/TWV)
  • die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr
  • die Fußballer der Sportvereine
  • die Sänger und Musiker
  • die engen Beziehungen zwischen den Forstämtern
  • der Austausch von Schulklassen (mehrfach weilten Leutenberger
    Schulklassen in der Jugendherberge Hochspeyer
  • die Verbindungen der Ortsgruppen der CDU

Die Kontakte auf kommunaler Ebene laufen über die beiden Bürgermeister. Die Amtsblätter werden ausgetauscht, um sich über die gesellschaftlichen Ereignisse in der Partnergemeinde zu informieren. In bestimmten kommunalen Publikationen, wie z. B. Festschriften, werden Beiträge zu besonderen Themen aus der Partnergemeinde veröffentlicht.

 

Aktuelles!!!

2017 – 25 Jahre Partnerschaft zwischen der Gemeinde Hochspeyer und der Stadt Leutenberg

Festveranstaltung am Freitag, 12. Mai 2017 in Leutenberg

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Grußworte Robert Geheeb, Bürgermeister der Stadt Leutenberg

Sehr geehrter Herr Kollege und Ortsbürgermeister Anspach, lieber Norbert,

sehr geehrter Herr Peter Schäfer,

sehr geehrter Herr Rolf Hesse,

liebe Jutta Rabold,

sehr geehrte Damen und Herren Gemeinde- und Stadträte,

liebe Wanderfreunde aus Hochspeyer und Leutenberg,

liebe Gäste,

im Namen der Stadt Leutenberg und ihrer Bürgerinnen und Bürger heiße ich Sie zum Festakt anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der kommunalen Partnerschaft zwischen Hochspeyer und Leutenberg aufs Herzlichste Willkommen.

Es ist mir eine große Freude und Ehre, dass wir nach fast 25 erfolgreichen Jahren der Freundschaft und Zusammenarbeit heute erneut unsere Partnerschaft feiern können.

Und es freut mich ebenso außerordentlich, unter unseren Gästen auch den stellvertretenden Landrat und Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck begrüßen zu können.

Und auch den Kollegen und Bürgermeister der anderen Partnergemeinde, der Stadt Stadtsteinach, Herrn Roland Wolfrum heiße ich herzlich willkommen zu unserem Festakt.

Ebenso herzlich willkommen sind mir meine Vorgänger im Bürgermeisteramt Klaus-Dieter Marten, Ernst Tänzer und Dieter Weiß, die qua Amt ebenfalls maßgebliche Akteure unserer Partnerschaftsbeziehungen waren.

Einige von uns haben sicherlich noch die Anfangstage und den feierlichen Festakt hier in Leutenberg oder ein halbes Jahr später das Wiedersehen in der Grillhalle von Hochspeyer in bester Erinnerung. Und sicher geben mir diejenigen Recht: es waren Tage im Hochgefühl der ersten Begegnung, fast wie bei Verliebten. Mittlerweile sind wir bereits 25 Jahre „verheiratet“. Natürlich ist im Laufe der Zeit der Alltag in unserer Partnerschaft ein- gekehrt. Die Verliebtheit und die Freude an etwas Neuem haben sich zu einem Gefühl der Verlässlichkeit und des Vertrauens gewandelt. Und nicht nur die Gemeinden sind schon lange verheiratet – auch die Wandervereine feiern 25-jähriges. Und ich finde, Wanderfreunde sind geradezu prädestiniert, Partnerschaften zu pflegen. Denn Wanderer verbinden Regionen. Sie sind offen für Überraschungen, interessiert an Geschichte und Natur, neugierig auf andere Menschen. Sie bauen Brücken. Und ich freue mich, dass sich die Hochspeyerer so zahlreich aufgemacht haben, unsere Freundschaft zu pflegen und miteinander zu feiern. Schön!

Ich glaube, mittlerweile hat sich gezeigt: die Hochspeyerer haben damals eine gute Wahl getroffen – sie haben sich Leutenberg nämlich ausgesucht als Partner. Sie waren im August 1991 auf Empfehlung des Gemeinde- und Städtebundes Bonn nach Leutenberg gekommen, um in den so genannten neuen Bundesländern eine Partnergemeinde zu finden.

Und als ich vor anderthalb Jahren, zum 03. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit erstmals in Hochspeyer war, da fiel ich aus allen Wolken: Landschaftlich ähnlich und reizvoll – viele Berge und Täler, viel Wald. Hochspeyer ein Ort mit ganz ähnlichen Herausforderungen und Chancen wie Leutenberg und die Menschen haben hier wie da eine Vorliebe für deftiges Essen. Ich dachte damals, „da fährt man über 400km weit – und alles ist so wie zu Hause.“

Und die Pfälzer Gastfreundlichkeit, die macht den Rest: in Hochspeyer da können wir Leutenberger uns tatsächlich wie zu Hause fühlen. Und ich glaube, dass ist das schönste Kompliment, dass wir heute einander machen können.

Ich will aber auch nicht verschweigen: es gibt ihn doch – diesen einen, wesentlichen Unterschied: die einen trinken gern guten Wein, die anderen halten es eher mit Bier.

Anrede,

ich will hier nicht zu lange reden.

Länger als 10 Minuten kann kein Mensch aufmerksam zuhören, sich unzählige Daten merken – und ich denke, auch die nächsten Redner haben noch das eine oder andere besondere Ereignis, an das sie uns heute erinnern möchten. Stattdessen will ich anregen, dass wir anlässlich unserer heutigen Festlichkeit eine Broschüre zusammen erarbeiten, in der wir die wichtigsten Ereignisse und Personen in unserer Partnerschaft festhalten.

In der die wichtigsten Protagonisten der Partnerschaft zu Wort kommen. Für Leutenberg kommt dabei – sowohl in Punkto Partnerschaft der Wandervereine als auch der Kommunen – Dieter Ludwig eine entscheidende Rolle zu. Denn ich sage mal so: in und für Leutenberg hat Dieter Ludwig – neben dem damaligen Bürgermeister Dieter Ziermann – das Ganze aufs richtige Gleis gesetzt. Sie waren sozusagen der Erstkontakt – und ich freue mich sehr, dass Dieter Ludwig heute hier ist, dass man ihm ansehen kann, wie sehr es ihn freut, dass wir unsere Partnerschaft weiter leben und vorantragen.

Wer nicht auf die Festschrift warten will und vorher schon Einzelheiten wissen will, der kann nachher gern an meinen Tisch kommen, wir haben ein paar Eckdaten der Partnerschaft niedergeschrieben.

Anrede,

eine gute Ehe beruht laut Friedrich Nietzsche auf dem Talent zur Freundschaft. Die Dauerhaftigkeit der Freundschaft, nicht der Glanz des Augenblickes, entscheidet über den Erfolg.

Wichtig dabei ist, dass wir das Kernanliegen unserer Verbindung nicht aus den Augen verlieren. Der Wunsch, unserer Freundschaft einen tieferen Sinn zu geben, sie mit Leben zu erfüllen, Zukunft gemeinsam zu gestalten, steht und stand immer an erster Stelle.

Dabei sind es die persönlichen Begegnungen und der individuelle Austausch, die eine Gemeindepartnerschaft lebendig machen.

Lieber Norbert, da kommt Dir heute Abend eine entscheidende Rolle zu – beim Austausch. Denn die Hochspeyerer haben uns eines voraus: sie haben die Gebietsreform bereits hinter sich, wir sind gerade mittendrin. Vielleicht hast du ja den einen oder anderen Tipp für uns. Was ich für Leutenberg auf jeden Fall sagen kann: wir werden in den anstehenden Gesprächen mit den umliegenden Gemeinden dafür Sorge tragen, dass unsere Partnerschaft die Gebietsreform übersteht. Ihr habt das geschafft, wir schaffen das – so denke ich – auch.

Anrede,

man soll die Feste ja bekanntlich Feiern wie sie fallen. Auch deshalb ist es gut, dass wir den Willen und die Kraft haben, unsere „Silberhochzeit“ angemessen zu feiern.

Herzlichen Dank an die Delegation aus Hochspeyerer, die hier und heute allein durch den Wanderverein mit über 50 Gästen vertreten ist.

Und herzlichen Dank auch an den Thüringerwald-Verein Leutenberg um die Vorsitzende Jutta Rabold und natürlich an die fleißigen Helfer rundherum, wie Doreen Müller oder Roswitha Thoma, die sich für die Stadtverwaltung sehr ins Zeug gelegt haben, damit unsere Gäste eine schöne Woche erleben und es heute ein schöner Abend wird.

Mein Fazit: Die Partnerschaft zwischen Hochspeyer und Leutenberg funktioniert und lebt. Und sie lebt, weil es hier wie da Menschen gibt, die diese Partnerschaft ganz persönlich mit Leben erfüllen. So soll es bleiben. Lasst uns auch künftig gemeinsam für das wertvolle Gut unserer Freundschaft eintreten.

Und nun – mache ich Platz für Jutta Rabold. Den weiteren Ablauf entnehmen Sie bitte den Blättern auf den Tischen.

Und dort wo Musikstück steht, merken Sie sich bitte den Namen Mira.

Mira ist 21 Jahre, hat 5 Geschwister und stammt aus Eisenach – sie macht seit 2 Jahren Musik und es hat sie Gott sei Dank nach Leutenberg verschlagen. Denn sie ist Mitglied der Save Nature Group, die sich rund um Leutenberg und weit darüber hinaus für unsere Natur und Umwelt einsetzt.

Und als letzten Punkt, als 13. Punkt, notieren Sie im Geiste: Gemeinsames Zusammensein bei – hoffentlich – gutem Essen und Trinken.

Und nun bin froh dass ich der erste bin, der reden durfte, denn wer am Ende das Essen unnötig hinauszögert, der hat es bekanntlich schwer beim Publikum.

 

Grußworte Hans-Norbert Anspach, Bürgermeister der Ortsgemeinde Hochspeyer

Lieber Robert Geheeb, liebe Jutta Rabold,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

zunächst vielen Dank für Ihr herzliches Willkommen und Ihre immerwährende Gastfreundschaft.

„Es wächst zusammen, was zusammen gehört“, sagte Willy Brandt, der populäre Altkanzler der 70er Jahre bei einem Gespräch im kleinen Kreise mit Journalisten. So kommentierte er kurz, einfach und doch beruhigend logisch den Mauerfall vom 09. November 1989.

Unter Tränen und „Willy, Willy“- Rufen hatte der Altkanzler und SPD-Ehrenvorsitzende zu den Berlinern vom Zusammenwachsen Europas, nicht Deutschlands, gesprochen.Bis zu diesem Zeitpunkt herrschte noch Kalter Krieg zwischen Ost und West. Städtepartnerschaften kannte man bis dorthin fast nur unter westlichen Ländern innerhalb Europas. Sicherlich war gerade die beginnende Zusammenführung beider deutscher Staaten der Grund für den damaligen Bürgermeister der Ortsgemeinde Hochspeyer, Peter Niederberger, auf die Suche nach einem innerdeutschen Partner zu gehen. Klaus Wowereit, aus einem anderen Zusammenhang abgewandelt zitierend, sage ich heute: „Und das war gut so“.

Aus ehemaligen Gegnern sind zwischenzeitlich Partner geworden und aus Fremden, Freunde. Wir haben die innerdeutsche Grenze überwunden, wir haben Brücken gebaut. Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leutenberg und der Ortsgemeinde Hochspeyer haben zueinander gefunden. Kommunale Partnerschaften sind die Mosaiksteine des großen Bildes, das wir Deutschland nennen. Diese unsere Partnerschaft wurde damals zwar formell vom jeweiligen Stadtrat, bzw. Ortsgemeinderat beschlossen, leben kann sie aber, zumindest schwerpunktmäßig, nur von engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Hier erinnere ich, stellvertretend für viele äußerst engagierte Persönlichkeiten, an die Initiativen von Philipp Stuhlfauth und Dieter Ludwig, in deren Fußstapfen Klaus-Peter Schäfer und Jutta Rabold getreten sind.

Dabei haben wir erfahren: Wo Begegnung ist, wächst Verständnis; wo Verständnis ist, wächst Freundschaft und wo Freundschaft ist, wächst Frieden. Persönliche Begegnungen, wie wir sie seit mehr als 25 Jahren zwischen Leutenberg und Hochspeyer pflegen, tragen ganz wesentlich dazu bei, dass Frieden und Freiheit ein fester Bestandteil unserer Wirklichkeit geworden sind.

Ohne Beziehungen zwischen Menschen, kann es keine Beziehungen innerhalb eines Staates, aber auch nicht zwischen Nationen geben. Und je mehr Menschen sich daran beteiligen, umso schöner.

Die Urkunde aus dem Jahr 1992, die unsere Partnerschaft besiegelt hat, dokumentiert den Wunsch, die Verbundenheit zwischen den beiden Gemeinden zu pflegen und zu festigen. Heute können wir sagen: Das ist uns gelungen, aber es geht auch noch mehr. Partnerschaften stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Bürgern, Städten und Gemeinden. Dadurch stiften sie Identität. Womit man sich identifiziert, dafür ist man auch bereit, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.

Vor allem zeigt sich immer wieder: Wir wollen etwas miteinander zu tun haben; wir sind uns gegenseitig nicht gleichgültig. Wir wollen pflegen, was uns verbindet und gemeinsam aufarbeiten, was uns aus der Vergangenheit trennen könnte. Diesen Weg wollen wir auch weiterhin gemeinsam gehen.

Liebe Freunde,

ich freue mich sehr und danke ihnen auch im Namen des Beigeordneten unserer Ortsgemeinde, Herrn Hans Haberer, dass wir, zusammen mit unseren Ehegatten, auch heute wieder so herzlich aufgenommen werden. Als Bürgermeister der Gemeinde Hochspeyer überbringe ich Ihnen, liebe Gastgeber unsere besten Grüße. Wir sind hierhergekommen, um unsere Kontakte noch enger zu knüpfen und um einander noch besser kennenzulernen.

Aus früheren Begegnungen wissen wir ja: Allzu verschieden oder gar entgegengesetzt sind unsere Lebensweisen nicht. Wir haben bei Ihnen immer große Gastfreundschaft genossen und auch Sie haben uns schon oft bestätigt, dass Sie sich in Hochspeyer fast wie zuhause fühlen.

Der Dichter Kurt Tucholsky hat die Sache genau auf den Punkt gebracht. In seiner Erzählung „Schloss Gripsholm“ schreibt er: Freundschaft, das ist wie Heimat.

Freundschaften müssen gepflegt werden. Auch kommunale Partnerschaften bedürfen immer wieder der Begegnungen und  neuer Initiativen. Partnerschaften wie unsere müssen von den Menschen getragen werden, um lebendig zu bleiben, weil: Ein Weg, der nicht immer beschritten wird, wächst zu und verschwindet.

Wir wollen die Wege zueinander möglichst oft beschreiten, sie erhalten und ausbauen. Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche und Begegnungen, heute und in den nächsten Jahren.

Es ist guter gesellschaftlicher Brauch, wenn man zu einem besonderen Geburtstag eingeladen wird, ein Geschenk mitzubringen. Ein Gastgeschenk gilt natürlich dem Bürgermeister, der die Kommune vertritt, aber insbesondere auch den Bürgerinnen und Bürgern, die diese Partnerschaft mit Leben erfüllen.

Deshalb gebe ich Dir, lieber Robert, für verdiente Bürgerinnen und Bürger von Leutenberg, die nicht nur von der Wichtigkeit des Ehrenamtes reden, sondern es auch leben, 10 Gutscheine für je eine Übernachtung in der Jugendherberge Hochspeyer.

Denjenigen, die unser lebens- und liebenswertes Dorf mitten im Pfälzer Wald noch nicht kennen, biete ich darüber hinaus eine Führung durch Hochspeyer, sowie einen kostenfreien Besuch unseres Schwimmbades an. Dies soll ein kleiner Dank für die bisherige Freundschaft sein, aber auch eine Chance eröffnen, unsere Partnerschaft auf breitere Beine zu stellen.

Abschließend bedanke ich mich ganz herzlich für die bisher gute, freundschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit während meiner Amtszeit mit den Bürgermeisterkollegen Klaus Marten und Robert Geheeb.